Terms of service

Allgemeine Geschäftsbedingungen

mit Kundeninformationen


Inhaltsverzeichnis

§ 1 Geltungsbereich

§ 2 Vertragsschluss

§ 3 Widerrufsrecht

§ 4 Preise und Zahlungsbedingungen

§ 5 Liefer- und Versandbedingungen

§ 6 Einräumung von Nutzungsrechten für digitale Inhalte

§ 7 Aktualisierungspflicht bei digitalen Produkten

§ 8 Eigentumsvorbehalt

§ 9 Mängelhaftung (Gewährleistung)

§ 10 Haftung

§ 11 Einlösung von Aktionsgutscheinen

§ 12 Hinweise zur Entsorgung von Elektrogeräten und Batterien

§ 13 Datenschutz

§ 14 Anwendbares Recht

§ 15 Alternative Streitbeilegung

§ 16 Schlussbestimmungen

 

§ 1 Geltungsbereich

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB“) der Isalie Hammerstein, handelnd

unter „Isalie Hammerstein“ (nachfolgend „Verkäufer“), gelten für alle Verträge zur Lieferung von Waren

sowie zur Bereitstellung von digitalen Inhalten und digitalen Produkten, die ein Verbraucher

(nachfolgend „Kunde“) mit dem Verkäufer hinsichtlich der vom Verkäufer in seinem Online-Shop

dargestellten Waren und Inhalte abschließt. Hiermit wird der Einbeziehung von eigenen Bedingungen

des Kunden widersprochen, es sei denn, es ist etwas anderes vereinbart.

(2) Verbraucher im Sinne dieser AGB ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken

abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbstständigen beruflichen Tätigkeit

zugerechnet werden können (§ 13 BGB).

(3) Der Verkäufer richtet sein Angebot ausschließlich an Verbraucher. Bestellungen von Unternehmern

im Sinne von § 14 BGB werden nicht angenommen.

(4) Für Verträge über die Bereitstellung digitaler Inhalte (z. B. E-Books, digitale Reiseführer) gelten

diese AGB entsprechend, soweit insoweit nicht etwas Abweichendes geregelt ist. Digitale Inhalte im

Sinne dieser AGB sind Daten, die in digitaler Form erstellt und bereitgestellt werden.

§ 2 Vertragsschluss

(1) Die im Online-Shop des Verkäufers enthaltenen Produktbeschreibungen stellen keine verbindlichen

Angebote seitens des Verkäufers dar, sondern dienen zur Abgabe eines verbindlichen Angebots durch

den Kunden.

(2) Der Kunde kann das Angebot über das in den Online-Shop des Verkäufers integrierte

Online-Bestellformular abgeben. Dabei gibt der Kunde, nachdem er die ausgewählten Waren in den

virtuellen Warenkorb gelegt und den elektronischen Bestellprozess durchlaufen hat, durch Klicken des

den Bestellvorgang abschließenden Buttons ein rechtlich verbindliches Vertragsangebot in Bezug auf

die im Warenkorb enthaltenen Waren ab.

(3) Der Verkäufer kann das Angebot des Kunden innerhalb von fünf Tagen annehmen, (a) indem er

dem Kunden eine schriftliche Auftragsbestätigung oder eine Auftragsbestätigung in Textform (Fax oder

E-Mail) übermittelt, wobei insoweit der Zugang der Auftragsbestätigung beim Kunden maßgeblich ist,

oder (b) indem er dem Kunden die bestellte Ware liefert, wobei insoweit der Zugang der Ware beim

Kunden maßgeblich ist, oder (c) indem er den Kunden nach Abgabe von dessen Bestellung zur

Zahlung auffordert. Liegen mehrere der vorgenannten Alternativen vor, kommt der Vertrag in dem

Zeitpunkt zustande, in dem eine der vorgenannten Alternativen zuerst eintritt. Die Frist zur Annahme

des Angebots beginnt am Tag nach der Absendung des Angebots durch den Kunden zu laufen und

endet mit dem Ablauf des fünften Tages, welcher auf die Absendung des Angebots folgt. Nimmt der

Verkäufer das Angebot des Kunden innerhalb vorgenannter Frist nicht an, so gilt dies als Ablehnung

des Angebots mit der Folge, dass der Kunde nicht mehr an seine Willenserklärung gebunden ist.

(4) Bei Auswahl einer im Online-Shop angebotenen elektronischen Zahlungsart erklärt der Verkäufer

schon jetzt die Annahme des Angebots des Kunden in dem Zeitpunkt, in dem der Kunde den Button

anklickt, welcher den Bestellvorgang abschließt.

(5) Bei der Bestellung über das Online-Bestellformular des Verkäufers wird der Vertragstext nach dem

Vertragsschluss vom Verkäufer gespeichert und dem Kunden nach Absendung von dessen Bestellung

in Textform (z. B. E-Mail) übermittelt. Eine darüber hinausgehende Zugänglichmachung des

Vertragstextes durch den Verkäufer erfolgt nicht.

(6) Vor verbindlicher Abgabe der Bestellung über das Online-Bestellformular des Verkäufers kann der

Kunde mögliche Eingabefehler durch aufmerksames Lesen der auf dem Bildschirm dargestellten

Informationen erkennen. Seine Eingaben kann der Kunde im Rahmen des elektronischen

Bestellprozesses solange über die üblichen Tastatur- und Mausfunktionen korrigieren, bis er den Button

anklickt, welcher den Bestellvorgang abschließt.

(7) Für den Vertragsschluss steht ausschließlich die deutsche Sprache zur Verfügung. Vertragssprache

ist Deutsch.

(8) Die Bestellabwicklung und Kontaktaufnahme finden in der Regel per E-Mail und automatisierter

Bestellabwicklung statt. Der Kunde hat sicherzustellen, dass die von ihm zur Bestellabwicklung

angegebene E-Mail-Adresse zutreffend ist, sodass unter dieser Adresse die vom Verkäufer versandten

E-Mails empfangen werden können. Insbesondere hat der Kunde bei dem Einsatz von SPAM-Filtern

sicherzustellen, dass alle vom Verkäufer oder von diesem mit der Bestellabwicklung beauftragten

Dritten versandten E-Mails zugestellt werden können.

§ 3 Widerrufsrecht

(1) Verbrauchern steht grundsätzlich ein Widerrufsrecht zu.

(2) Nähere Informationen zum Widerrufsrecht ergeben sich aus der Widerrufsbelehrung des

Verkäufers, die dem Kunden im Bestellprozess sowie in der Bestellbestätigung zur Verfügung gestellt

wird.

(3) Bei Verträgen über die Lieferung digitaler Inhalte, die nicht auf einem körperlichen Datenträger

geliefert werden, erlischt das Widerrufsrecht auch dann, wenn der Verkäufer mit der Ausführung des

Vertrags begonnen hat, nachdem der Kunde (a) ausdrücklich zugestimmt hat, dass der Verkäufer mit

der Ausführung des Vertrags vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnt, (b) seine Kenntnis davon bestätigt

hat, dass er durch seine Zustimmung mit Beginn der Ausführung des Vertrags sein Widerrufsrecht

verliert, und (c) der Verkäufer dem Kunden eine Bestätigung gemäß § 312f Abs. 3 BGB zur Verfügung

gestellt hat.

(4) Das Widerrufsrecht gilt nicht für Verbraucher, die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses keinem

Mitgliedstaat der Europäischen Union angehören und deren alleiniger Wohnsitz und Lieferadresse zum

Zeitpunkt des Vertragsschlusses außerhalb der Europäischen Union liegen.

§ 4 Preise und Zahlungsbedingungen

(1) Sofern sich aus der Produktbeschreibung des Verkäufers nichts anderes ergibt, handelt es sich bei

den angegebenen Preisen um Gesamtpreise, die die gesetzliche Umsatzsteuer enthalten.

Gegebenenfalls zusätzlich anfallende Liefer- und Versandkosten werden in der jeweiligen

Produktbeschreibung sowie im Rahmen des Bestellprozesses gesondert ausgewiesen.

(2) Bei Lieferungen in Länder außerhalb der Europäischen Union können im Einzelfall weitere Kosten

anfallen, die der Verkäufer nicht zu vertreten hat und die vom Kunden zu tragen sind. Hierzu zählen

beispielsweise Kosten für die Geldübermittlung durch Kreditinstitute (z. B. Überweisungsgebühren,

Wechselkursgebühren) oder einfuhrrechtliche Abgaben bzw. Steuern (z. B. Zölle).

(3) Die Zahlungsmöglichkeiten werden dem Kunden im Online-Shop des Verkäufers mitgeteilt. Aktuell

werden folgende Zahlungsarten angeboten: Kreditkarte, PayPal, Klarna, Apple Pay, Google Pay sowie

weitere im Online-Shop ausgewiesene Zahlungsarten. Der Verkäufer behält sich vor, einzelne

Zahlungsarten je nach Bestellvolumen, Lieferadresse oder dem Ergebnis einer Bonitätsprüfung

auszuschließen.

(4) Bei Auswahl einer von PayPal angebotenen Zahlungsart erfolgt die Zahlungsabwicklung über den

Zahlungsdienstleister PayPal (Europe) S.à r.l. et Cie, S.C.A., 22-24 Boulevard Royal, L-2449

Luxemburg (nachfolgend „PayPal“), unter Geltung der PayPal-Nutzungsbedingungen, einsehbar unter

https://www.paypal.com/de/legalhub/paypal/useragreement-full, oder, falls der Kunde nicht über ein

PayPal-Konto verfügt, unter Geltung der Bedingungen für Zahlungen ohne PayPal-Konto.

(5) Bei Auswahl einer über den Zahlungsdienst Shopify Payments angebotenen Zahlungsart erfolgt

die Zahlungsabwicklung durch den Zahlungsdienstleister Stripe Payments Europe Ltd., 1 Grand Canal

Street Lower, Grand Canal Dock, Dublin, Irland (nachfolgend „Stripe“). Weitere Informationen sind

abrufbar unter https://www.shopify.com/legal/terms-payments-de.

(6) Bei Auswahl einer über den Zahlungsdienst „Apple Pay“ angebotenen Zahlungsart erfolgt die

Zahlungsabwicklung durch die Apple Distribution International, Hollyhill Industrial Estate, Hollyhill, Cork,

Irland („Apple“). Weitere Informationen unter https://www.apple.com/de/apple-pay/.

(7) Bei Auswahl einer über den Zahlungsdienst „Google Pay“ angebotenen Zahlungsart erfolgt die

Zahlungsabwicklung durch die Google Ireland Limited, Gordon House, Barrow Street, Dublin 4, Irland

(„Google“). Weitere Informationen unter https://pay.google.com/intl/de_de/about/.

(8) Bei Auswahl einer über den Zahlungsdienst „Klarna“ angebotenen Zahlungsart erfolgt die

Zahlungsabwicklung über die Klarna Bank AB (publ), Sveavägen 46, 11134 Stockholm, Schweden

(nachfolgend „Klarna“). Nähere Informationen sowie die Bedingungen von Klarna sind unter

https://www.klarna.com/de/ einsehbar.

(9) Ist Vorauskasse per Banküberweisung vereinbart, ist die Zahlung sofort nach Vertragsabschluss

fällig, sofern die Parteien keinen späteren Fälligkeitstermin vereinbart haben.

(10) Bei Auswahl der Zahlungsart Kreditkarte wird der Rechnungsbetrag mit Vertragsabschluss sofort

fällig.

(11) Der Kunde verpflichtet sich, innerhalb der vereinbarten Zahlungsfrist den Rechnungsbetrag zu

zahlen. Im Falle eines Zahlungsverzugs ist der Verkäufer berechtigt, Verzugszinsen in gesetzlicher

Höhe zu verlangen. Die Geltendmachung eines weiteren Verzugsschadens bleibt vorbehalten.

§ 5 Liefer- und Versandbedingungen

(1) Die Lieferung von Waren erfolgt auf dem Versandweg an die vom Kunden angegebene

Lieferanschrift, sofern nichts anderes vereinbart ist. Bei der Abwicklung der Transaktion ist die in der

Bestellabwicklung des Verkäufers angegebene Lieferanschrift maßgeblich. Abweichend hiervon ist bei

Auswahl der Zahlungsart PayPal die vom Kunden zum Zeitpunkt der Bezahlung bei PayPal hinterlegte

Lieferanschrift maßgeblich.

(2) Soweit in der jeweiligen Produktbeschreibung nicht anders angegeben, beträgt die Lieferzeit 3 bis 5

Werktage innerhalb Deutschlands nach Vertragsschluss (bei vereinbarter Vorauszahlung nach dem

Zeitpunkt der vollständigen Kaufpreiszahlung) bzw. 5 bis 10 Werktage für Lieferungen ins europäische

Ausland. Bei Lieferungen ins außereuropäische Ausland kann die Lieferzeit länger sein; der Kunde wird

hierüber im Online-Shop oder im Bestellprozess informiert. Werktage sind alle Tage von Montag bis

Freitag mit Ausnahme der gesetzlichen Feiertage am Sitz des Verkäufers.

(3) Bei digitalen Inhalten erfolgt die Bereitstellung unverzüglich nach Vertragsschluss und

Zahlungseingang per Download-Link oder per E-Mail an die vom Kunden angegebene Adresse.

(4) Scheitert die Zustellung der Ware aus Gründen, die der Kunde zu vertreten hat, trägt der Kunde die

dem Verkäufer hierdurch entstehenden angemessenen Kosten. Dies gilt im Hinblick auf die Kosten für

die Hinsendung nicht, wenn der Kunde sein Widerrufsrecht wirksam ausübt. Für die Rücksendekosten

gilt bei wirksamer Ausübung des Widerrufsrechts durch den Kunden die in der Widerrufsbelehrung des

Verkäufers hierzu getroffene Regelung.

(5) Bei Verbrauchern geht die Gefahr des zufälligen Untergangs und der zufälligen Verschlechterung

der verkauften Ware grundsätzlich erst mit Übergabe der Ware an den Kunden oder eine

empfangsberechtigte Person über.

(6) Der Verkäufer behält sich das Recht vor, im Falle nicht richtiger oder nicht ordnungsgemäßer

Selbstbelieferung vom Vertrag zurückzutreten. Dies gilt nur für den Fall, dass die Nichtlieferung nicht

vom Verkäufer zu vertreten ist und dieser mit der gebotenen Sorgfalt ein konkretes Deckungsgeschäft

mit dem Zulieferer abgeschlossen hat. Der Verkäufer wird alle zumutbaren Anstrengungen

unternehmen, um die Ware zu beschaffen. Im Falle der Nichtverfügbarkeit oder der nur teilweisen

Verfügbarkeit der Ware wird der Kunde unverzüglich informiert und die Gegenleistung unverzüglich

erstattet.

(7) Selbstabholung ist aus logistischen Gründen nicht möglich.

(8) Höhere Gewalt: Im Falle von Ereignissen höherer Gewalt (z. B. Naturkatastrophen, Pandemien,

behördliche Anordnungen, Arbeitskämpfe, Energiemangel, Transportstörungen), die die Erbringung der

Leistung durch den Verkäufer wesentlich erschweren oder unmöglich machen, verlängert sich die

Lieferzeit angemessen. Der Verkäufer wird den Kunden unverzüglich über den Eintritt eines solchen

Ereignisses informieren. Bei einer Dauer von mehr als vier Wochen sind beide Parteien berechtigt, vom

Vertrag zurückzutreten.

§ 6 Einräumung von Nutzungsrechten für digitale Inhalte

(1) Sofern sich aus der Inhaltsbeschreibung im Online-Shop des Verkäufers nichts anderes ergibt,

räumt der Verkäufer dem Kunden an den bereitgestellten Inhalten das nicht ausschließliche, örtlich und

zeitlich unbeschränkte Recht ein, die Inhalte ausschließlich zu privaten Zwecken zu nutzen.

(2) Eine Weitergabe der Inhalte an Dritte oder die Erstellung von Kopien für Dritte außerhalb des

Rahmens dieser AGB ist nicht gestattet, soweit nicht der Verkäufer einer Übertragung der

vertragsgegenständlichen Lizenz an den Dritten zugestimmt hat. Insbesondere ist die öffentliche

Zugänglichmachung im Internet, das Hochladen auf Filesharing-Plattformen sowie die kommerzielle

Verwertung untersagt.

(3) Soweit sich der Vertrag auf die einmalige Bereitstellung eines digitalen Inhalts bezieht, wird die

Rechtseinräumung erst wirksam, wenn der Kunde die geschuldete Vergütung vollständig geleistet hat.

Der Verkäufer kann eine Benutzung der vertragsgegenständlichen Inhalte auch schon vor diesem

Zeitpunkt vorläufig erlauben. Ein Übergang der Rechte findet durch eine solche vorläufige Erlaubnis

nicht statt.

§ 7 Aktualisierungspflicht bei digitalen Produkten

(1) Bei Verträgen über die Lieferung von Waren mit digitalen Elementen oder über die Bereitstellung

digitaler Produkte (digitale Inhalte oder digitale Dienstleistungen) im Sinne der §§ 327 ff. BGB stellt der

Verkäufer dem Kunden während des Bereitstellungszeitraums bzw. während des Zeitraums, den der

Kunde aufgrund der Art und des Zwecks der digitalen Produkte und unter Berücksichtigung der

Umstände und der Art des Vertrags erwarten kann, Aktualisierungen bereit, die für den Erhalt der

Vertragsmäßigkeit der digitalen Produkte erforderlich sind, einschließlich Sicherheitsaktualisierungen (§

327f BGB).

(2) Der Verkäufer informiert den Kunden über bereitgestellte Aktualisierungen. Installiert der Kunde eine

bereitgestellte Aktualisierung nicht oder nicht ordnungsgemäß innerhalb einer angemessenen Frist,

haftet der Verkäufer nicht für einen Mangel des digitalen Produkts, der allein auf das Fehlen dieser

Aktualisierung zurückzuführen ist, sofern der Verkäufer den Kunden über die Verfügbarkeit der

Aktualisierung und die Folgen einer unterlassenen Installation informiert hatte und das Unterlassen oder

die fehlerhafte Installation der Aktualisierung nicht auf eine mangelhafte Installationsanleitung des

Verkäufers zurückzuführen ist.

(3) Soweit es sich um eine einmalige Bereitstellung digitaler Produkte handelt, gelten die vorstehenden

Regelungen für einen Zeitraum, den der Kunde nach Art und Zweck der digitalen Produkte und unter

Berücksichtigung der Umstände und der Art des Vertrags erwarten kann.

§ 8 Eigentumsvorbehalt

(1) Tritt der Verkäufer in Vorleistung, behält er sich bis zur vollständigen Bezahlung des geschuldeten

Kaufpreises das Eigentum an der gelieferten Ware vor.

(2) Der Kunde ist verpflichtet, die unter Eigentumsvorbehalt stehende Ware pfleglich zu behandeln. Bei

Pfändungen oder sonstigen Eingriffen Dritter hat der Kunde den Verkäufer unverzüglich schriftlich zu

benachrichtigen.

§ 9 Mängelhaftung (Gewährleistung)

(1) Soweit sich aus den nachfolgenden Regelungen nichts anderes ergibt, gelten die Vorschriften der

gesetzlichen Mängelhaftung. Bei Verträgen über die Lieferung von Waren beträgt die Verjährungsfrist

für Mängelansprüche bei neuen Waren zwei Jahre ab Ablieferung der Ware an den Kunden.

(2) Bei Verträgen zur Lieferung gebrauchter Waren beträgt die Verjährungsfrist für Mängelansprüche

ein Jahr ab Ablieferung der Ware, wenn dies zwischen den Parteien ausdrücklich und gesondert

vertraglich vereinbart wurde und der Kunde vor der Abgabe seiner Vertragserklärung von der

Verkürzung der Verjährungsfrist eigens in Kenntnis gesetzt wurde.

(3) Die vorstehend geregelten Haftungsbeschränkungen und Fristverkürzungen gelten nicht (a) für

Schadensersatz- und Aufwendungsersatzansprüche des Kunden, (b) für den Fall, dass der Verkäufer

den Mangel arglistig verschwiegen hat, (c) für Waren, die entsprechend ihrer üblichen

Verwendungsweise für ein Bauwerk verwendet worden sind und dessen Mangelhaftigkeit verursacht

haben, (d) für eine ggf. bestehende Verpflichtung des Verkäufers zur Bereitstellung von

Aktualisierungen für digitale Produkte bei Verträgen zur Lieferung von Waren mit digitalen Elementen.

(4) Der Kunde wird gebeten, angelieferte Waren mit offensichtlichen Transportschäden bei dem

Zusteller zu reklamieren und den Verkäufer hiervon in Kenntnis zu setzen. Kommt der Kunde dem nicht

nach, hat dies keinerlei Auswirkungen auf seine gesetzlichen oder vertraglichen Mängelansprüche.

§ 10 Haftung

(1) Der Verkäufer haftet dem Kunden aus allen vertraglichen, vertragsähnlichen und gesetzlichen, auch

deliktischen Ansprüchen auf Schadens- und Aufwendungsersatz wie folgt:

(2) Der Verkäufer haftet aus jedem Rechtsgrund uneingeschränkt (a) bei Vorsatz oder grober

Fahrlässigkeit, (b) bei vorsätzlicher oder fahrlässiger Verletzung des Lebens, des Körpers oder der

Gesundheit, (c) aufgrund eines Garantieversprechens, soweit diesbezüglich nichts anderes geregelt ist,

(d) aufgrund zwingender Haftung wie etwa nach dem Produkthaftungsgesetz.

(3) Verletzt der Verkäufer fahrlässig eine wesentliche Vertragspflicht, ist die Haftung auf den

vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt, sofern nicht gemäß vorstehender Ziffer (2)

unbeschränkt gehaftet wird. Wesentliche Vertragspflichten sind Pflichten, die der Vertrag dem

Verkäufer nach seinem Inhalt zur Erreichung des Vertragszwecks auferlegt, deren Erfüllung die

ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der

Kunde regelmäßig vertrauen darf.

(4) Im Übrigen ist eine Haftung des Verkäufers ausgeschlossen.

(5) Vorstehende Haftungsregelungen gelten auch im Hinblick auf die Haftung des Verkäufers für seine

Erfüllungsgehilfen und gesetzlichen Vertreter.

§ 11 Einlösung von Aktionsgutscheinen

(1) Gutscheine, die vom Verkäufer im Rahmen von Werbeaktionen mit einer bestimmten

Gültigkeitsdauer unentgeltlich ausgegeben werden und die vom Kunden nicht käuflich erworben werden

können (nachfolgend „Aktionsgutscheine“), können nur im Online-Shop des Verkäufers und nur im

angegebenen Zeitraum eingelöst werden.

(2) Einzelne Produkte können von der Gutscheinaktion ausgeschlossen sein, sofern sich eine

entsprechende Einschränkung aus dem Inhalt des Aktionsgutscheins ergibt.

(3) Aktionsgutscheine können nur vor Abschluss des Bestellvorgangs eingelöst werden. Eine

nachträgliche Verrechnung ist nicht möglich.

(4) Pro Bestellung kann immer nur ein Aktionsgutschein eingelöst werden.

(5) Sofern sich der Aktionsgutschein auf einen konkreten Wert und nicht auf einen prozentualen

Preisnachlass bezieht, muss der Warenwert mindestens dem Betrag des Aktionsgutscheins

entsprechen. Etwaiges Restguthaben wird vom Verkäufer nicht erstattet.

(6) Reicht der Wert des Aktionsgutscheins zur Deckung der Bestellung nicht aus, kann zur Begleichung

des Differenzbetrages eine der übrigen vom Verkäufer angebotenen Zahlungsarten gewählt werden.

(7) Das Guthaben eines Aktionsgutscheins wird weder in Bargeld ausgezahlt noch verzinst.

(8) Der Aktionsgutschein wird nicht erstattet, wenn der Kunde die mit dem Aktionsgutschein ganz oder

teilweise bezahlte Ware im Rahmen seines gesetzlichen Widerrufsrechts zurückgibt.

(9) Der Aktionsgutschein ist nur für die Verwendung durch die auf ihm benannte Person bestimmt. Eine

Übertragung des Aktionsgutscheins auf Dritte ist ausgeschlossen. Der Verkäufer ist berechtigt, jedoch

nicht verpflichtet, die materielle Anspruchsberechtigung des jeweiligen Gutscheininhabers zu prüfen.

§ 12 Hinweise zur Entsorgung von Elektrogeräten und Batterien

(1) Hinweise nach dem Elektro- und Elektronikgerätegesetz (ElektroG): Soweit der Verkäufer

Elektrogeräte vertreibt (z. B. elektronische Reise-Gadgets), weist er darauf hin, dass Besitzer von

Altgeräten diese einer vom unsortierten Siedlungsabfall getrennten Erfassung zuzuführen haben.

Altgeräte gehören nicht in den Hausmüll. Sie können bei den von den öffentlich-rechtlichen

Entsorgungsträgern eingerichteten Sammelstellen kostenlos abgegeben werden. Das Symbol der

durchgestrichenen Mülltonne weist auf die getrennte Sammlungspflicht hin.

(2) Endnutzer sind nach den geltenden Bestimmungen verpflichtet, vor der Abgabe an einer

Sammelstelle Altbatterien und alte Akkumulatoren, die nicht vom Altgerät umschlossen sind, von

diesem zu trennen. Sie sind ferner verpflichtet, personenbezogene Daten in Eigenverantwortung vor

der Entsorgung zu löschen.

(3) Hinweise nach dem Batteriegesetz (BattG): Im Zusammenhang mit dem Vertrieb von Batterien

oder mit der Lieferung von Geräten, die Batterien enthalten, ist der Verkäufer verpflichtet, den Kunden

auf Folgendes hinzuweisen: Der Kunde ist zur Rückgabe gebrauchter Batterien als Endnutzer

gesetzlich verpflichtet. Er kann Altbatterien, die der Verkäufer als Neubatterien im Sortiment führt oder

geführt hat, unentgeltlich an das Versandlager des Verkäufers zurücksenden. Die auf den Batterien

abgebildeten Symbole haben folgende Bedeutung: Das Symbol der durchgestrichenen Mülltonne

bedeutet, dass die Batterie nicht in den Hausmüll gegeben werden darf. Pb = Batterie enthält mehr als

0,004 Masseprozent Blei; Cd = Batterie enthält mehr als 0,002 Masseprozent Cadmium; Hg = Batterie

enthält mehr als 0,0005 Masseprozent Quecksilber.

(4) Der Verkäufer ist im elektronischen Verpackungsregister LUCID registriert (Registrierungsnummer

wird im Impressum bekanntgegeben) und kommt seinen Pflichten nach dem Verpackungsgesetz

(VerpackG) durch Beteiligung an einem dualen System nach.

§ 13 Datenschutz

(1) Der Verkäufer verarbeitet personenbezogene Daten des Kunden zweckgebunden und gemäß den

gesetzlichen Bestimmungen, insbesondere der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und des

Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG).

(2) Die zum Zwecke des Bestellvorgangs und der Vertragsabwicklung erhobenen personenbezogenen

Daten des Kunden werden nur an Dritte weitergegeben, soweit dies zur Vertragserfüllung erforderlich

ist (z. B. an Versanddienstleister, Zahlungsdienstleister) oder eine gesetzliche Verpflichtung besteht.

(3) Ausführliche Informationen zur Erhebung, Verarbeitung und Nutzung personenbezogener Daten

sowie zu den Rechten des Kunden ergeben sich aus der Datenschutzerklärung des Verkäufers, die im

Online-Shop jederzeit abrufbar ist.

§ 14 Anwendbares Recht

(1) Für sämtliche Rechtsbeziehungen der Parteien gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter

Ausschluss der Gesetze über den internationalen Kauf beweglicher Waren (UN-Kaufrecht, CISG). Bei

Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als nicht der gewährte Schutz durch zwingende

Bestimmungen des Rechts des Staates, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat,

entzogen wird.

(2) Ferner gilt diese Rechtswahl im Hinblick auf das gesetzliche Widerrufsrecht nicht bei Verbrauchern,

die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses keinem Mitgliedstaat der Europäischen Union angehören und

deren alleiniger Wohnsitz und Lieferadresse zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses außerhalb der

Europäischen Union liegen.

§ 15 Alternative Streitbeilegung

(1) Hinweis gemäß § 36 Verbraucherstreitbeilegungsgesetz (VSBG): Der Verkäufer ist zur Teilnahme

an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle weder verpflichtet noch

bereit.

(2) Der bisher übliche Hinweis auf die Online-Streitbeilegungsplattform der EU-Kommission entfällt, da

diese Plattform mit Wirkung zum 20. Juli 2025 eingestellt wurde (EU-Verordnung 2024/3228).

§ 16 Schlussbestimmungen

(1) Salvatorische Klausel: Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam oder

undurchführbar sein oder werden, so wird die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon nicht

berührt. Anstelle der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung gelten die gesetzlichen

Vorschriften.

(2) Erfüllungsort: Erfüllungsort für sämtliche Leistungen aus den mit dem Verkäufer bestehenden

Geschäftsbeziehungen ist der Sitz des Verkäufers, soweit gesetzlich nichts anderes zwingend

vorgeschrieben ist.

(3) Aufrechnung und Zurückbehaltung: Dem Kunden steht ein Aufrechnungsrecht nur dann zu, wenn

seine Gegenansprüche rechtskräftig festgestellt oder vom Verkäufer anerkannt sind. Ein

Zurückbehaltungsrecht kann der Kunde nur ausüben, wenn seine Gegenansprüche aus demselben

Vertragsverhältnis resultieren.

(4) Abtretungsverbot: Eine Abtretung von Ansprüchen des Kunden aus dem Vertragsverhältnis an

Dritte ist ausgeschlossen, sofern nicht der Verkäufer der Abtretung zustimmt. § 354a HGB bleibt

unberührt.

(5) Textformklausel: Änderungen oder Ergänzungen dieser AGB bedürfen der Textform. Dies gilt auch

für die Änderung dieser Textformklausel.

(6) Änderungsvorbehalt: Der Verkäufer behält sich das Recht vor, diese AGB jederzeit zu ändern. Die

Änderungen werden dem Kunden in Textform mitgeteilt. Widerspricht der Kunde der Änderung nicht

innerhalb von sechs Wochen nach Zugang der Mitteilung, gelten die Änderungen als angenommen. Der

Verkäufer wird den Kunden in der Mitteilung auf das Widerspruchsrecht und die Folgen seines

Schweigens gesondert hinweisen. Für bereits abgeschlossene Verträge gelten stets die zum Zeitpunkt

des Vertragsschlusses gültigen AGB.